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Deutsch/Englische Lautschrift

Englische Lautschrift online

Geben Sie ein englisches Wort ein, und der Lautschrift-Übersetzer zeigt seine Aussprache im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA), amerikanisch oder britisch. Die englische Schreibung verrät die Aussprache oft nicht, die Lautschrift immer: ein Zeichen für jeden Laut.

Hier jeweils ein Wort, bis zu 10 Zeichen. Die Desktop-App macht das in jedem Programm: Text markieren, Tastenkürzel drücken.

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So lesen Sie das Ergebnis

  • Die Schrägstriche zeigen an, dass dazwischen Aussprache steht, keine Schreibung: through ist /θɹu/, drei Laute statt sieben Buchstaben.
  • Das Betonungszeichen ˈ steht vor der betonten Silbe, nicht über ihr: comfortable /ˈkʌmfɚtəbəl/ wird auf der ersten Silbe betont, und die übrigen Vokale werden zu Murmellauten wie /ə/. Im britischen Englisch fällt einer ganz weg: /ˈkʌmftəbəl/.
  • Das Längenzeichen ː, das wie ein Doppelpunkt aussieht, macht den Laut davor lang. Britische Transkriptionen setzen ihn häufiger: sheep /ʃiːp/. Amerikanische schreiben dasselbe Wort oft /ʃip/.
  • Schulbücher und viele Wörterbücher vereinfachen ein paar Zeichen: Sie schreiben bed als /bed/ und red als /red/. Gemeint sind dieselben Laute. Hier stehen die genaueren Zeichen, /bɛd/ und /ɹɛd/.
  • Jedes Zeichen im Ergebnis ist ein Link zu seiner Lautseite: wie der Laut gebildet wird, mit Beispielwörtern, etwa für /w/. Wenn die Zeichen neu für Sie sind, beginnen Sie mit Lautschrift lesen lernen; alle Zeichen auf einen Blick zeigt die IPA-Tabelle.

Zehn Wörter, an denen man den deutschen Akzent hört

Jedes Wort steht für eine Gewohnheit, die aus dem Deutschen ins Englische mitwandert: Die Muttersprache ersetzt einen fremden Laut durch den nächstliegenden vertrauten. Ausführlich erklärt in Englische Aussprache für Deutsche: die fünf Fallen.

  • westMit deutschem Akzent oft /vɛst/
    amerikanisch
    /wɛst/
    britisch
    /wɛst/

    Mit der Unterlippe an den oberen Zähnen wird west zu vest. Für /w/ die Lippen runden wie bei u; die Zähne berühren die Lippe nicht.

  • veryMit deutschem Akzent oft /wɛɹi/
    amerikanisch
    /ˈvɛɹi/
    britisch
    /ˈvɛɹi/

    Die Überkorrektur: Wer das englische w geübt hat, setzt es auch dort ein, wo v steht. Ein geschriebenes v ist im Englischen immer /v/, mit der Unterlippe an den oberen Zähnen, wie das deutsche w in Wasser.

  • thinkMit deutschem Akzent oft /sɪŋk/
    amerikanisch
    /θɪŋk/
    britisch
    /θɪŋk/

    Das stimmlose th wird zu s, und aus think wird sink. Die Zungenspitze gehört locker zwischen die Zähne.

  • thisMit deutschem Akzent oft /zɪs/
    amerikanisch
    /ðɪs/
    britisch
    /ðɪs/

    Das stimmhafte th wird zu einem stimmhaften s oder zu d. Die Zunge liegt wie bei think, nur mit Stimme.

  • bedMit deutschem Akzent oft /bɛt/
    amerikanisch
    /bɛd/
    britisch
    /bɛd/

    Auslautverhärtung: Im Deutschen wird das d am Wortende zu t, im Englischen nicht, und bed klingt wie bet. Den Unterschied trägt vor allem der Vokal davor, der in bed länger ist als in bet.

  • manMit deutschem Akzent oft /mɛn/
    amerikanisch
    /mæn/
    britisch
    /mæn/

    /æ/ gibt es im Deutschen nicht. Mit ä oder e gesprochen wird man zu men. Den Kiefer weiter öffnen als beim ä.

  • redMit deutschem Akzent oft /ʁɛd/
    amerikanisch
    /ɹɛd/
    britisch
    /ɹɛd/

    Das deutsche Zäpfchen-r /ʁ/ entsteht hinten im Mund. Beim englischen /ɹ/ hebt sich die Zungenspitze vorn, ohne den Gaumen zu berühren.

  • bridgeMit deutschem Akzent oft /bɹɪtʃ/
    amerikanisch
    /bɹɪdʒ/
    britisch
    /bɹɪdʒ/

    Die Auslautverhärtung trifft auch /dʒ/: Am Wortende wird es zu /tʃ/. Im Englischen bleibt es stimmhaft.

  • zooMit deutschem Akzent oft /tsuː/
    amerikanisch
    /zu/
    britisch
    /zuː/

    Das geschriebene z ist im Deutschen /ts/ wie in Zeit. Im Englischen ist es ein stimmhaftes s, wie es in Norddeutschland am Anfang von Sonne klingt.

  • worldMit deutschem Akzent oft /vøːlt/
    amerikanisch
    /wɝld/
    britisch
    /wɜːld/

    Drei Gewohnheiten in einem Wort: w mit den Zähnen, ö statt /ɝ/ beziehungsweise /ɜː/ (bei diesem Laut bleiben die Lippen ungerundet) und ein d, das am Ende zu t wird.

Die typischen Fehler deutschsprachiger Lernender beschreibt ausführlich das Kapitel „German speakers“ in Michael Swan und Bernard Smith (Hrsg.), Learner English, 2. Auflage, Cambridge University Press 2001, S. 37–51.

Warum keine Umschrift mit deutschen Buchstaben?

Manche Vokabellisten schreiben die Aussprache englischer Wörter mit deutschen Buchstaben, etwa „ssänk ju“ für thank you. Das sieht bequem aus, funktioniert aber nur für Laute, die das Deutsche selbst hat. Thank you ist im amerikanischen Englisch /θæŋk ju/. Für /θ/ hat das Deutsche keinen Buchstaben, also bietet die Umschrift den nächstähnlichen deutschen Laut an, /s/, und das ist genau der Fehler, den man sich abgewöhnen will. Das „ä“ steht für /ɛ/, nicht für das offenere /æ/.

Die zweite Falle liegt in der Lautschrift selbst: Einige IPA-Zeichen sehen aus wie deutsche Buchstaben, stehen aber für einen anderen Laut; andere sind ganz neu. Die folgenden lohnen einen zweiten Blick.

  • /v/very

    Das deutsche w aus Wasser, mit den Zähnen. Nicht das englische w.

  • /w/west

    Ein Laut, den das Deutsche nicht hat: Lippen rund, kein Zahnkontakt.

  • /z/zoo

    Ein stimmhaftes s wie in Sonne. Das deutsche z ist /ts/.

  • /j/yes

    Das deutsche j aus ja. Der englische Buchstabe j steht dagegen für /dʒ/.

  • /dʒ/jeep

    Wie dsch in Dschungel: ein einziger, stimmhafter Laut.

  • /θ ð/think · this

    Die beiden th, stimmlos und stimmhaft. Die Zungenspitze liegt zwischen den Zähnen.

  • /æ/cat

    Offener als das deutsche ä. Im Deutschen gibt es diesen Vokal nicht.

  • /ɪ iː/ship · sheep

    Dasselbe Paar wie in Mitte und Miete: /ɪ/ ist kurz und offener, /iː/ lang und gespannt. Die englische Schreibung zeigt nicht, welcher von beiden gemeint ist.

  • /ə/about

    Das unbetonte e aus bitte. Im Englischen der häufigste Vokal.

  • /ɹ/red

    Das englische r. Das deutsche Zäpfchen-r schreibt das IPA als /ʁ/.

Für Englisch brauchen Sie nur wenige neue Zeichen; der Rest sind Buchstaben, die Sie schon kennen. Wie man eine Transkription Zeichen für Zeichen liest, erklärt Lautschrift lesen lernen: IPA für Deutschsprachige. Ein Zeichen, das Sie selbst schreiben wollen, finden Sie auf der IPA-Tastatur.

Lautschrift über jedem Text, ohne Kopieren

Der Konverter auf dieser Seite ist für das einzelne Wort gedacht, das Sie gerade nachschlagen. Die Desktop-App IPAtics macht dasselbe in jedem Programm, in dem Sie lesen, und spielt die Aussprache dazu ab.

  1. 1

    Text markieren

    Ein Wort im PDF, auf einer Webseite, im Untertitel oder in einer E-Mail. Kein Kopieren und Einfügen.

  2. 2

    Alt+Q drücken

    Die Lautschrift erscheint in einem kleinen Fenster über dem Text, dort, wo Sie gerade lesen.

  3. 3

    Anhören und speichern

    Hören Sie das Wort, klicken Sie auf ein Zeichen, um zu sehen, wie der Laut gebildet wird, und speichern Sie das Wort oder machen Sie daraus eine Anki-Karte.

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